Mit dem Shinkansen durch Japan zu reisen ist ein Erlebnis für sich: blitzsaubere Züge, auf die Minute pünktlich, vorbei an Reisfeldern und an klaren Tagen am Fuji. Um die Fahrt voll zu genießen, hilft es zu wissen, wie Gepäck an Bord funktioniert.
Die Regel für übergroßes Gepäck
Auf den Shinkansen-Linien Tokaido, Sanyo und Kyushu brauchen Taschen mit Gesamtmaßen (Länge + Breite + Höhe) über 160 cm eine Sitzplatzreservierung mit Bereich für übergroßes Gepäck. Ohne diese kann an Bord eine Zusatzgebühr fällig werden. Taschen über 250 cm sind gar nicht erlaubt. Die Regeln können sich ändern, prüfen Sie daher vor der Reise die aktuellen Angaben der Bahngesellschaft.
Die einfache Lösung: Reisen Sie mit einer Tasche unter 160 cm. Jeder normale Kabinenkoffer oder Reiserucksack passt problemlos in die Gepäckablage.
Welche Tasche eignet sich am besten?
- Ein Reiserucksack wie die Travel Bag ist ideal für Bahnhöfe, in denen Sie oft Treppen steigen und lange Gänge zwischen den Bahnsteigen gehen.
- Ein Kabinenkoffer wie der Front-Open Cabin Case rollt leicht durch Japans moderne Bahnhöfe, und über die Fronttasche greifen Sie am Platz schnell zu Buch oder Laptop.
Tipps für eine entspannte Fahrt
- Zügig einsteigen. Shinkansen-Halte sind kurz, manchmal nur ein bis zwei Minuten. Halten Sie Ihre Tasche an der Tür bereit.
- Ein Ekiben kaufen. Die Bento-Boxen aus dem Bahnhof gehören zum Erlebnis, und im Fernzug zu essen ist völlig normal.
- Gepäckversand nutzen für große Stücke. Hotels schicken Taschen zum nächsten Ziel, oft mit Ankunft am nächsten Tag.
- Wertsachen bei sich behalten – in einer kleinen Tasche am Platz.
Reisen wie die Einheimischen
Japanische Reisende sind Meister im leichten, geordneten Gepäck. Machen Sie es wie sie mit einer gut gepackten Tasche, und die Fahrten zwischen Tokio, Kyoto, Osaka und Hiroshima werden zu einem Höhepunkt Ihrer Reise.